Unser Leitbild „B R O S I“

B   wie Beteiligung aller

R   wie Respekt voreinander

O   wie Offenheit

S   wie soziales Lernen

I     wie immer in Bewegung

 

Im Nachfolgenden finden Sie Erläuterungen der jeweiligen Schlagworte:

„B“ wie Beteiligung aller

Wir sind eine Schule, die großen Wert auf die Beteiligung aller legt. Nur so kann eine erfolgreiche Gestaltung des Schullebens für alle gelingen. Dazu gehört, dass alle Mitarbeiter und Kooperationspartner mit ihren Meinungen und Ideen wertgeschätzt werden und sich an unserer Schule wohlfühlen. An unseren vielfältigen Aktionen können sich Schüler, Eltern, Lehrer und außerschulische Lernpartner beteiligen. Unser Ziel ist es, unsere Angebote in gemeinsamer Arbeit stetig weiterzuentwickeln.

An unserem Schulleben sind beteiligt:

– die Kinder

– die Eltern

– die Lehrer

– die Sonderpädagogen

– die Sozialarbeiter

– die OGS-Mitarbeiter

– die Inklusionshelfer

– die Hausmeisterin

– die Sekretärin

– die Putzfrau

– der Förderverein

– die Jute-Mitarbeiter

– die Schülerlotsen

– der Siedlerverein

– das Jugendamt

– diverse Ärzte und Therapeuten.

 

 

„R“ wie Respekt voreinander

Wir in der Broicher Siedlung zeigen Respekt voreinander, indem wir die individuelle Persönlichkeit eines jeden Einzelnen – ob Kind oder Erwachsener, – annehmen.

Dabei ist es für uns selbstverständlich, die Grundformen der Höflichkeit (wie Bitte und Danke sagen, sich begrüßen und verabschieden etc.) vorzuleben und zu wahren, sowie auch die Schülerinnen und Schüler darin zu unterstützen, diese in ihrem Alltag zu leben.

Verschiedene Meinungen sind uns wichtig und wir zeigen Toleranz gegenüber anderen Ansichten. Dabei versuchen wir stets, eine produktive Streitkultur zu pflegen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit liegt darin, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv in das Zusammenstellen von gemeinsamen Regeln eingebunden werden. Diese Regeln des respektvollen Miteinanders werden von allen Seiten eingehalten.

Auch wir Mitarbeiterinnen und Kolleginnen begegnen uns wertschätzend und auf Augenhöhe und gehen unseren Kindern immer als gutes Beispiel voran.

 

„O“ wie Offenheit

Zu unsrem Leitbild gehört die Offenheit, denn wir nehmen jedes Kind mit seinen individuellen Lernvoraussetzungen als eigenständige Persönlichkeit an. Auch die Eltern sehen wir als Experten für ihr eigenes Kind und dessen Erziehung. Hierzu gehört ebenfalls die Offenheit gegenüber anderen Kulturen und Religionen. Der Besuch der ortsansässigen Moschee, sowie der Synagoge sind ein wichtiger Pfeiler unseres Religionsunterrichtes. Ebenso sind alle Kinder, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit, zu unseren regelmäßig stattfindenden ökumenischen Gottesdiensten eingeladen.

Selbstverständlich arbeiten wir mit außerschulischen Institutionen (u.a. SPZ, Schulpsychologischer Dienst, therapeutische Einrichtungen, Jute, Caritas ect.) zusammen. Auch der Besuch von außerschulischen Lernorten (Jugendverkehrsschule, Museen, Floriansdorf, Bauernhof, Stadtbücherei etc.) ist fester Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit.

Eine Kooperation mit den ortsansässigen Vereinen (Siedlergemeinschaft, Karnevalsverein, Pfarrgemeinde, etc. ) bereichert unser Schulleben.

Durch den regelmäßigen Austausch mit Kindergärten und weiterführenden Schulen tragen wir zur Offenheit innerhalb des pädagogischen Systems bei.

Einblicke in unser Schulleben geben wir über unsere Homepage sowie den Tag der offenen Tür. Es besteht die Möglichkeit, einen Probetag in der OGS zu besuchen, um diese vor Anmeldung kennenzulernen. Auch die Schulneulinge kommen vor der Einschulung zu einem Besuchstag in unsere Schule. Wir pflegen Offenheit in unserer

 

Elternarbeit, indem wir Lese-, Förder- und Basteleltern stets willkommen heißen und nach Rücksprache auch Hospitationen ermöglichen. Auch Praktikanten aus unterschiedlichsten Bereichen bieten wir die Möglichkeit, Einblick in unser Schulleben zu nehmen. Schulintern zeigt sich diese Offenheit in unterschiedlichsten Bereichen.

Alle Mitarbeiter sind für alle Kinder gleichermaßen ansprechbar und helfen ihnen gerne weiter. Im Ganztag spiegelt sich dieses beispielsweise in der offenen Gruppenstruktur, die alle Kinder umfasst und diese nicht nach Jahrgängen trennt, wider.

In unserem pädagogischen Handeln bleiben wir stets offen für neue Unterrichtsmethoden, Lehrwerke und didaktische Entwicklungen und sehen regelmäßige Fortbildungen als selbstverständlich an. Offene Unterrichtsformen wie Werkstätten, Wochenpläne, Tagespläne, Lerntheken, Freiarbeitsphasen ect. finden regelmäßig neben dem klassischen Unterricht statt. Das „offene Klassenzimmer“ heißt für uns, dass auch die Klassentüren offen sind und die Kinder sich in bestimmten Arbeitsphasen verschiedene Arbeitsplätze suchen können. Wir nutzen Differenzierungsräume oder den Flur, wo sich Kinder verschiedener Jahrgänge treffen können.

 

„S“ wie soziales Lernen

Das soziale Lernen steht an unserer Schule im Vordergrund.

Im Klassenverband, im Spiel, bei sportlichen Aktivitäten, wird das soziale Miteinander auf natürlichem Wege gefördert. Kommt es zum Zwist und Streitigkeiten, suchen die Schüler Hilfe und Beratung bei den Kindern, die als Streitschlichter ausgebildet werden. Sollte dies nicht ausreichen, steht unsere Schulsozialarbeiterin für weitere Mediation/Vermittlung zur Verfügung.

Das Kinderparlament der OGS unterstützt die soziale Kompetenz, die Resilienz und stärkt Ressourcen der Kinder.

In Arbeitsgemeinschaften wie Theater, Kreatives, Fußball, Tennis, Computer, Drums, u.v.a.m., wird das Kreative mit dem Spielerischen verbunden. Dies findet während der offenen Ganztagsschule, in schulischen AGs und innerhalb von Projekten statt.

Inklusion steht im Fokus, sowie die Unterstützung sozial benachteiligter Familien mit Kindern.

 

 

 

„I“ wie immer in Bewegung

An unserer Schule sehen wir das Motto „I wie immer in Bewegung“ aus zwei Blickwinkeln. Zum einen gibt es die sportliche Komponente. Dies bedeutet, dass an unserer Schule sportliche Aspekte wichtig sind.

Zum anderen verstehen wir „immer in Bewegung“ so, dass sich unserer Schule immer weiter entwickelt, offen für Veränderung ist und neue Ideen gerne aufnimmt.

Zur sportlichen Komponente:

  • regelmäßige Bewegungspausen im Unterricht
  • aktive Pause (Spielgeräte stehen zur Verfügung, Fußballplatz, Spielplatz)
  • regelmäßiger Sport- und Schwimmunterricht
  • Schwimmunterricht bereits in Klasse 2
  • Bundesjugendspiele: Kombination aus vielseitigem Mannschaftswettbewerb mit deutschem Sportabzeichen
  • regelmäßige Unterrichtsgänge (z.B. ins Broichbachtal)
  • Tennis-AG
  • viele sportliche AG´s in der OGS: Fußball, Tae Kwon Do, Bodenturnen

 

Zusätzlich zu den sportlichen Aspekten entwickeln wir uns ständig konzeptionell weiter, bleiben nicht auf der Stelle stehen.

    • neue Unterrichtskonzepte werden analysiert, ausprobiert und in das Unterrichtsgeschehen übernommen
    • alte Lehrwerke werden durch neue ersetzt
    • wir leben das Konzept des Gemeinsamen Lernens von Kindern mit und ohne Behinderung und entwickeln dieses stetig weiter
    • das Kollegium zeigt eine ständige Bereitschaft sich fortzubilden
    • stetige Kommunikation und Kooperation mit den Kollegen der OGS 

       

       

       

      Für unsere Weiterarbeit möchten wir die Vernetzung mit der Sozialarbeit, den Sonderpädagogen und den außerschulischen Institutionen weiter ausbauen.

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